Der ICH-PASS, eine 24-seitige Broschüre im Passformat zum
Selbstausfüllen, bietet Platz für das Eigene, Unverwechselbare. Kein nüchternes
Dokument, sondern ein anspruchsvoll gestaltetes, mit sorgfältig ausgewählten Fotos
und Aphorismen versehenes Heft, das sehr persönliche Auskunft über seinen
„Ausfüller“ gibt.
Ein Menschenleben ist viel mehr als eine Reihe nüchterner
biografischer Daten. Was einen Menschen ausmacht, ist eine Melange aus
Prägungen, Erfahrungen und Erlebnissen. Besondere Vorlieben und Abneigungen
gehören zu einer Person wie ihr ganz persönlicher Fingerabdruck. Nicht jede und
jeder hat jedoch die Gelegenheit, Tagebuch zu führen oder sein Leben in einer
professionellen Biografiearbeit darzulegen. Der ICH-PASS schließt diese Lücke
zwischen dem Ichbewusstsein und der Fremdwahrnehmung. Er hält fest, was im
Alltag oft zu kurz kommt: das Wesentliche.
Der ICH-PASS sollte bei den persönlichen Dokumenten
aufbewahrt werden. Die heraustrennbare Karte gibt an, wo er zu finden ist.
Entwickelt wurde der ICH-PASS von Sigrid Hofmaier, geb.
1956, die als Texterin, Redakteurin und Fotografien seit 30 Jahren in ihrer Wahlheimat
Freiburg lebt. Die Idee beruht auf einer Vielzahl von Gesprächen, die die
Autorin in den vergangenen Jahren mit Angehörigen und Pflegenden führte.
"Der ICH-PASS könnte die Lücke füllen zwischen aktivem, selbstbestimmtem Leben und Patientenverfügung. Der ICH-PASS nämlich listet auf, welche seelischen und sinnlichen Bedürfnisse und Vorlieben jemand hat. (.) Im Grunde, findet Sigrid Hofmaier, ist der ICH-PASS ein Angebot für Autobiografie-Arbeit, ein kleines Lebensmanifest."
(Julia Littmann, "Badische Zeitung", 23. Januar 2009-09-17
"Der ICH_PASS versucht die Frage nach dem "Wer bin ich?" zu beantworten, gibt Auskunft über Träume, Sehnsüchte, Gewohnheiten, über Liebhabereien und Abneigungen, über Vorlieben und Leidenschaften. Und am Ende steht ein Porträt eines Menschen: ein Porträt, das man sich selbst schuf und das deshalb vielleicht authentischer ist als eines von Dritten."
(Stefan Pawellek, "aktivLeben 50plus", Februar/März 2009)
"Jeder Vierte über 65 wird irgendwann dement und vergisst, wer er war und was ihn einmal als Person ausgemacht hat. Mit dem ICH-PASS bleibt aber etwas von der Person erhalten, und so können zum Beispiel Pflegekräfte mehr darüber erfahren, mit wem sie es zu tun haben. "Fachkräfte haben mir gesagt, dass so ein Pass eigentlich in jede Krankenakte gehört", sagt Sigrid Hofmaier.
(Ralf Deckert, "Weiler Zeitung", 2. Februar 2009)
"Die Freiburger Journalistin und Texterin Sigrid Hofmaier hat einen Weg zur Selbstdarstellung gefunden. Der es jedem leicht macht, seine persönlichen Vorlieben und Abneigungen anderen mitzuteilen - insbesondere auch dann, wenn er selbst zum Sprechen nicht (mehr) fähig ist. Zum Beispiel nach einem Unfall. Zum Beispiel, wenn er plötzlich ins Koma fällt oder ihn schleichend die Stimme verlässt. Hofmaier hat für alle diese Fälle frühzeitig Vorsorge getroffen.
(Reinhold Wagner, "Südwest-Anzeiger", 11. Februar 2008)
"Der ICH-PASS regt an, sich Gedanken über sich selbst zu machen, zu reflektieren, wer man ist, worüber man sich definiert, was einen ausmacht."
("bewusster leben", März/April 2009)